Sensorboard

https://blog.eehmke.de/wp-content/uploads/2015/02/pom.pngDie Sensoren MS5611 und MPU9150 sind kaum mit der Hand zu verlöten. Hier halfen mir die sehr netten Studenten des TU-Lötlabors:

http://www.loetlabor.org/Hauptseite

in geduldiger Arbeit wurde die Platine gereinigt, die Lötflächen mit Lötpaste eingestrichen, jeder einzelne Lötfläche freigestellt, das Bauteil positioniert und im Lötofen verlötet. Ob dies gelungen ist, kann erst nach der fertigen Bestückung getestet werden.

Leider habe ich auf der 5V Spannungsversorgung einen Kurzschluss festgestellt, den ich noch nicht eingrenzen konnte.

POM Block

Es wird eine Stärke von 1/2 Zoll empfohlen, das sind 12.7 mm. Ich habe eine 12.8 mm Platte bekommen.

Diese Zeichnungen sollen helfen, das Teil manuell zu bearbeiten, weil ich keine CNC-Fräse habe.

pom

POM_block

Openvario_Sensorboard_Tubing_Connector_Block_20141127

Die CAD Dateien aus dem mechanics Ordner können mit qcad gelesen werden.

Ich habe aus der 12mm POM Platte Teile der Größe 19,6 x 52,2 mm mit der Kreissäge gesägt. Den Ausschnitt habe ich mit der Laubsäge ausgesägt. Nachbearbeitung mit Feile und Schleifpapier.

Danach wird eine der 2mm Bohrungen genau ausgemessen, markiert und gebohrt. Dann wird der Block mit einer M2 Schraube mit der Platine verschraubt, so dass diese für die restlichen Bohrungen als Schablone dienen kann. Zunächst wird das gegenüberliegende Loch gebohrt und ebenfalls mit einer M2 Schraube gesichert. Dann folgen die restlichen Bohrungen.

Für diese Arbeiten ist eine Standbohrmaschine und ein geeigneter Bohrmaschinen-Schraubstock unentbehrlich!

Achtung, nur zwei der drei Bohrungen für die Druckanschlüsse gehen durch den ganzen Block! Am besten an der Standbohrmaschine die Bohrtiefe begrenzen.

Die beiden durchgehenden Bohrungen müssen  mit 2.9 mm gebohrt werden. Keinen 3.0 mm Bohrer verwenden! Die Messingrohre können sonst nicht eingepresst werden. Solche Bohrer gibt es nur in Fachgeschäften, die üblichen Baumärkte haben das nicht.

Die in den Zeichnungen dargestellten rechteckigen Aussparungen für die Drucksensoren können alternativ mit einem 8 mm Bohrer ausgebohrt werden. Am besten mit 4 mm vorbohren und die Bohrtiefe kontrollieren, nicht durchbohren! Beim Bohren mit dem 8 mm Bohrer eine niedrige Drehzahl einstellen und den POM Block gut im Schraubstock einspannen! Der Bohrer neigt dazu, zu tief in das Material einzuschneiden und den Block mitzureißen.

Die Bohrungen für das M5 Gewinde werden mit einem 4.0 mm Bohrer vorgebohrt. Auch hier die Bohrtiefe begrenzen! Dann mit dem Gewindeschneider M5 das Gewinde einschneiden. Die Schlauchanschlüsse zunächst nur locker zur Probe einschrauben, sie werden später für die Montage an der Rückwand benutzt.

Die Oberfläche des Blocks auf der Sensorseite (dort wo die 8 mm Bohrungen gemacht wurden) habe ich dann mit 1500er Schleifpapier nass geschliffen, bis alle eventuellen Kratzer beseitigt waren. Diese Seite liegt später auf der Platine auf und wird mit einem Dichtmittel oder Klebstoff abgedichtet.

pom

Vom 3 mm Messingrohr wurden mit der Laubsäge zwei Stücke a 15 mm Länge abgesägt, sauber entgratet und mit dem Schraubstock in die 2.9 mm Bohrungen eingepresst. Gerade so tief einpressen, dass das Ende in der 8 mm Bohrung sichtbar wird.

pom2

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